Hier finden sie Hilfe und Unterstützung bei
● Lese- Rechtschreibschwäche/Legasthenie
● Rechtschreibschwäche (Dyskalkulie)
● Aufmerksamkeitsstörungen (ADHS)
● Konzentrationsproblemen
● Lernblockaden
● Schul- und Versagensängsten
● Schwierigkeiten in der Familie
● Paarberatung
Seit mehr als dreißig Jahren biete ich eine umfassende Beratung und Therapie in meinen Räumen in Geisenfeld an. Dabei haben ich mein Spektrum an Möglichkeiten ständig erweitert und bin von verschiedenen Jugendämtern der Region 10 anerkannt.
Als erfahrene Lerntherapeutin unterstütze ich Kinder und Jugendliche und ihre Eltern mit den unterschiedlichsten schulischen Schwierigkeiten und Familien- und Beziehungsthemen.
In meine Arbeit fließt langjährige Praxiserfahrung aus der ambulanten Kinder- und Jugendarbeit, der Erziehungs- und Familienberatung sowie lerntherapeutischen Beratung ein. Ich weiß um das oft schwierige Zusammenspiel von Lern- bzw. Schulproblemen und Familienleben und verfolge dabei einen systemischen und heilpädagogischen Ansatz.
Kontakt
Name:
Michaela Finsterer
Dipl. Soz. Päd. (FH)
Adresse:
Rottenegger Str. 10
85290 Geisenfeld
Kontakt:
Mobil: 0172/8453747
Email: michaelafinsterer.lw@gmail.com
Aus und Fortbildungen
● Multisensorische Lerntherapie (DPS)
● Systemische Einel-, Paar-, Familientherapie (IFW)
● Seminarleiterin familylab, Jesper Juul
● Psychomotrik (IBP)
● Wingwave®
● Hypnose (Hypnorita)
● MindTV - Visualisierungs- und Mentalcoach
● Neurorythmik
● Lifekinethik
● Reflexintegrationstraining (REXI)
● Schemacoaching - Arbeiten mit dem "Inneren Kind"
● EFT - Emotional Freedom Technic (Klopfakkupressur)
● Neurodings® - Persönlichkeitsentwicklung
● Arbeit mit blockierenden Glaubenssätzen
● Marburger Verhaltenstraining für AD(H)S und verhaltensauffällige Kinder
Lernen mit Freude durch integrative, interdisziplinäre Lerntherapie
Lerntherapie ist eine gezielte Förderung für Kinder, Jugendliche (und teils Erwachsene) mit anhaltenden Lernschwierigkeiten, z. B. in Lesen, Schreiben oder Rechnen.
Wie arbeiten wir mit Ihrem Kind?
● individuelle Förderung orientiert am Lernstand und an den Stärken des Kindes
● ruhige, wertschätzende Lernatmosphäre, in der sich das Kind sicher fühlen kann
● Arbeit in kleinen, überschaubaren Lernschritten und im eigenen Lerntempo
● regelmäßige Wiederholungen zur Festigung des Gelernten
● Einsatz von anschaulichen Materialien und praktischen Übungen
● Unterstützung beim Entwickeln von Lernstrategien und Arbeitsstrukturen
● positive Rückmeldungen, Lob und Ermutigung zur Stärkung des Selbstvertrauens
● Bewusstmachen von Lernerfolgen zur Förderung der Motivation
● Einbeziehung der Eltern und ggf. der Schule zur Unterstützung im Alltag
● Berücksichtigung des sozialen und familiären Umfeldes
● enge Zusammenarbeit mit Eltern und ggf. Schule
● Ausrichtung auf nachhaltige und alltagsnahe Fortschritte
● kognitive Entwicklung
● motorische Entwicklung
● sprachliche Entwicklung
● Sinneswahrnehmungsebene
● Psyche und Emotionalität
Kostenübernahme
Droht eine seelische Behinderung und ist zu befürchten, dass die Teilhabe an der Gesellschaft bedroht ist, so kann das Jugendamt nach § 35 a SGB VIII die Kosten für eine außerschulische Förderung nach Antragstellung durch die Eltern übernehmen. Notwendig hierfür ist ein entsprechendes schulpsychologisches und/oder kinder- und jugendpsychiatrisches Gutachten. Grundsätzlich steht die Lernwerkstatt aber allen Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern zur Verfügung, die Hilfe und Unterstützung brauchen.
Diagnostik und Therapieplanung
Da im Landkreis Pfaffenhofen/Ilm eine Legasthenie, Dyskalkulie oder ein AD(H)S durch eine schulpsychologische oder/und Kinder-und jugendpsychiatrische Testung festgestellt wird, erfolgt nach Bewilligung durch das Jugendamt in unserer Praxis dann eine informelle Diagnostik, um die individuellen Lernvoraussetzungen und den Leistungsstand des Kindes, seine Stärken und Schwächen genau zu klären. In einem anschließenden Elterngespräch werden die informell gewonnen Ergebnisse und Beobachtungen sowie Lösungswege gemeinsam besprochen und ein der Lernsituation des Kindes angepasster Therapieplan erörtert, der immer wieder an den aktuellen Lernstand des Kindes angepasst wird.
Hier finden sie Hilfe und Unterstützung
Die Diagnose „Lese-Rechtschreibstörung“ bzw. " Legasthenie" wird gestellt, wenn zwischen der gemessenen Intelligenz eines Kindes/Jugendlichen und seinem Abschneiden in normierten Lese- und Rechtschreibtests eine starke Diskrepanz vorliegt. In diesem Fall geht man davon aus, dass es sich hier um eine Störung handelt, die das Kind sein Leben lang begleiten wird.
Ist der Unterschied zwischen den Werten im Intelligenztest und dem Lese- Rechtschreibtest nicht so groß, wird die Diagnose "Lese-Rechtschreibschwäche", also "LRS" erteilt. Zu Grunde liegt hier die Annahme, dass die Lese/Rechtschreibschwäche nur vorübergehend ist und durch ein entsprechendes Training aufgeholt werden kann. Für beide Gruppen ist die Teilnahme an entsprechenden Förderkursen in der Schule zwingend, wenn der Nachteilsausgleich (Zeitzugabe bei Probearbeiten, Zurückhaltende Bewertung der Lese- /Rechtschreibleistung, Gewichtung der mündlichen Leistung etc.) gewährt werden soll.
Für beide Gruppen jedoch gilt
Droht eine seelische Behinderung und ist zu befürchten, dass die Teilhabe an der Gesellschaft (Ausgrenzung, Isolation etc.) bedroht ist, so kann das Jugendamt nach § 35 a SGB VIII die Kosten für eine außerschulische Förderung nach Antragstellung durch die Eltern übernehmen. Notwendig hierfür ist ein entsprechendes schulpsychologisches und/oder kinder- und jugendpsychiatrisches Gutachten.
Welche Probleme haben die Kinder beim Lesen?
Schon sehr bald nach Schulbeginn haben mache Kinder Probleme beim Erlernen der Buchstaben- Lautverbindungen. Selbst in höheren Klassen verwechselt noch ein Teil das „b“ und „d“ und die Buchstabenverbindungen „ei“ und „ie“. Das Zusammenlesen fällt diesen Kindern schwer. Häufig stellen Konsonantenhäufungen und das Zusammenschleifen von Plosivlauten („P“, „K“, „T“) mit Vokalen oder Konsonanten ein Problem dar. Plosivlaute werden hier gern isoliert lautiert. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der Schwierigkeiten, mit denen das Kind beim Lesen kämpfen muss. Das Lesen der Schüler, die von einer Lese-/Rechtschreibschwäche oder Legasthenie betroffen sind, bleibt auch in den folgenden Schuljahren in der Regel angestrengt und langsam, was Auswirkungen auf das Leseinteresse hat. Durch die Vermeidung des Lesens wächst der Wortschatz nicht in erforderlichem Maße. Auch das Textverständnis bleibt aufgrund der geringen Lesefertigkeit oft deutlich eingeschränkt. Damit verbunden sind oft negative Konsequenzen für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, da sie den Anschluss an das Klassenniveau nicht schaffen. Die Lernmotivation und damit auch der schulische Erfolg, der Selbstwert und das Selbstvertrauen und damit das allgemeine psychische Befinden von leseschwachen Kindern und Jugendlichen kann nachhaltig beeinträchtigt werden. Bedingt durch den geringen Selbstwert und das schwindende Selbstvertrauen wird oft auch das soziale Miteinander in einer Klasse zunehmend zu einem Problem.
Welche Probleme haben die Kinder beim Schreiben?
Schwierigkeiten beim Schreiben haben vielfältige Ursachen. Fast immer aber sind Probleme im Bereich der visuellen Wahrnehmung, auditiven Wahrnehmung, Merkfähigkeit, Serialität, Raum-Lage, Feinmotorik oder Tempo- und Rhythmuserfassung usw. an der Problematik beteiligt.
Typische Merkmale/Symtome von Legasthenie
Lesen
● langsames, stockendes Lesen
● häufiges Verlieren der Zeile oder des Wortes
● Buchstaben, Silben oder Wörter werden ausgelassen, vertauscht oder hinzugefügt
● Schwierigkeiten, Gelesenes zu verstehen oder zusammenzufassen
Rechtschreibung
● viele Rechtschreibfehler trotz Übung
● gleiche Wörter werden unterschiedlich falsch geschrieben
● Probleme mit Laut-Buchstaben-Zuordnung (z. B. b/p, d/t)
● Schwierigkeiten mit Groß-/Kleinschreibung, Dehnungen, Doppelkonsonanten
Schreiben
● sehr langsames Schreiben
● unsicherer, verkrampfter Schreibstil
● Probleme, Gedanken schriftlich zu strukturieren
● vermeidet Schreiben, wo möglich
Phonologische Verarbeitung
● Schwierigkeiten, Laute in Wörtern zu erkennen oder zu unterscheiden
● Probleme beim Reimen
● Silben klatschen oder zerlegen fällt schwer
Gedächtnis & Automatisierung
● Wörter werden nicht dauerhaft gespeichert
● Gelerntes scheint „wieder weg“ zu sein
● wenig Automatisierung beim Lesen und Schreiben
Schule & Lernen
● große Diskrepanz zwischen mündlicher und schriftlicher Leistung
● braucht viel mehr Zeit für Texte und Aufgaben
● häufige Fehler trotz hoher Anstrengung
Emotionale Begleiterscheinungen
● Frustration, Scham, Versagensangst
● geringes Selbstwertgefühl („Ich bin dumm“)
● Vermeidung von Lesen und Schreiben
Nicht selten kennen die Kinder und Jugendlichen auch nur wenige Rechtschreibregeln oder / und können sie nicht anwenden.
Die Problematik einer LRS /Legsthenie ist also individuell, sodass nicht davon ausgegangen werden kann, diese in nur wenigen Stunden zu beheben. Auch wenn es stimmt: Schreiben lernt man nur durch Schreiben und Lesen lernt man nur durch Lesen.
Aber viele der Betroffenen brauchen, bevor sie schreiben oder lesen, eine individuelle Unterstützung in den Teilleistungsbereichen, die nicht optimal funktionieren. Dies kann bedeuten, die visuelle Merkfähigkeit zu trainieren oder die Augenfolgebewegungen beim Lesen extern zu steuern. Aus diesem Grund gibt es auch kein allgemeingültiges Rezept, das für alle Betroffenen angewendet werden kann. Zudem begleiten eine LRS oder Legasthenie oft damit einhergehende andere Störungsbilder, wie z.B. ein AD(H)S.
Von Dyskalkulie spricht man, wenn anhaltende Schwierigkeiten im Erfassen von Sachaufgaben, im Umgang mit Zahlen und in der Anwendung von Rechenstrategien vorliegen, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar sind.
Die Schwierigkeiten betreffen vor allem die grundlegenden Rechenfertigkeiten (Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division) und weniger die abstrakteren mathematischen Fertigkeiten, die etwa für Algebra, Trigonometrie und Geometrie benötigt werden. Häufig wird Dyskalkulie aus Unkenntnis überhaupt nicht erkannt, wenn doch, typischerweise in der 3. oder 4. Klasse.
Um abzuklären, ob eine Dyskalkulie vorliegt, empfiehlt es sich, eine schulpsychologische Beratungsstelle aufzusuchen oder ein kinder- und jugendpsychiatrisches Gutachten erstellen zu lassen. Auch hier können – je nach Landkreis – die Kosten vom Jugendamt nach § 35a SGB VIII übernommen werden. Nachfragen lohnt sich.
Welche Probleme haben Kinder mit einer Dyskalkulie?
Um erfolgreich Rechnen zu können, braucht man z.B. das Wissen um Eigenschaften und Beziehungen von Objekten (im Raum), muss man zeitliche Strukturen und Abläufe erfassen und auch Mengen erkennen und Zahlen zuordnen können. Gelingt dies nicht, so haben die Kinder Schwierigkeiten.
Auffälligkeiten, die auf eine Rechenschwäche hindeuten, sind z.B.
Zahlenverständnis & Mengen
● Schwierigkeiten, Mengen einzuschätzen („mehr/weniger“, „größer/kleiner“)
● kein stabiles Zahlverständnis, Zahlen wirken „leer“ oder abstrakt
● Probleme, Zahlen auf dem Zahlenstrahl einzuordnen
Grundrechenarten
● große Mühe mit Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division
● zählt häufig an den Fingern (auch noch im höheren Alter)
● verwechselt Rechenzeichen (+, −, ×, :)
● braucht sehr lange für einfache Rechnungen
Rechenstrategien
● keine oder unpassende Lösungsstrategien
● lernt Rechenwege nicht nachhaltig, vergisst sie schnell
● kann Rechenregeln nicht übertragen
Zahlen & Stellenwert
● vertauscht Ziffern (z. B. 36 ↔ 63)
● versteht den Stellenwert (Einer, Zehner, Hunderter) schlecht
● Schwierigkeiten mit Zehnerübergängen (z. B. 9+7, 13−8)
Textaufgaben & Anwendung
● versteht mathematische Texte schlecht
● erkennt nicht, welche Rechenart gebraucht wird
● Probleme, Mathematik im Alltag anzuwenden (Geld, Uhrzeit, Maße)
Zeit, Geld & Orientierung
● Schwierigkeiten beim Lesen der Uhr
● Probleme mit Zeitabschätzung
● unsicher im Umgang mit Geld (Wechselgeld, Preise vergleichen)
Emotionale & schulische Begleiterscheinungen
● starke Matheangst
● Vermeidung von Rechensituationen
● Frustration, Stress, geringes Selbstwertgefühl
Wenn hier in der 1. Klasse schon Probleme auftauchen, dann lohnt sich ein zweiter Blick und Beobachtung. Denn ein Haus auf wackeligen Fundamenten kann leicht einstürzen. Die Erfahrungen aus unserer Praxis zeigen immer wieder, dass diese Kinder sehr gut kompensieren, indem sie den Zahlenraum bis 20 auswendig lernen. Genauso verfahren sie mit den Rechenwegen. Entsprechend schwierig ist es später, diese Kompensationsstrategien zu überlernen und ein mathematisches Verständnis aufzubauen, das zielführende Lösungswege bietet.
Definition
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) ist eine neurobiologische Entwicklungsstörung, bei der das Gehirn Reize, Aufmerksamkeit, Impulse und Gefühle anders verarbeitet als bei anderen Kindern. Betroffene Kinder haben Schwierigkeiten, ihre Aufmerksamkeit zu steuern, sich zu bremsen und/oder ihre Energie zu regulieren. Das ist nichts, was sie absichtlich tun oder „nicht wollen“ – ihr Gehirn arbeitet einfach anders.
ADHS zeigt sich meist schon im Kindesalter und kann sich in unterschiedlichen Formen äußern:
● vor allem unaufmerksam (träumerisch, vergesslich, langsam),
● vor allem hyperaktiv-impulsiv (sehr lebhaft, unruhig, spontan),
● oder kombiniert (Mischung aus beidem).
Kinder mit ADHS:
● wollen in der Regel kooperieren und es richtig machen,
● können aber oft nicht so, wie sie sollen – trotz Anstrengung.
An der Symptomatik von ADHS sind viele unterschiedliche Faktoren beteiligt. Neben genetischen und biologischen Ursachen werden auch Lebensverhältnisse bzw. -umstände diskutiert. Mit Verständnis, Struktur, passender Förderung und ggf. Therapie können Kinder mit ADHS sehr gut lernen, ihren Alltag zu bewältigen und ihre Stärken zu entwickeln.
Typische Merkmale/Symtome von ADHS
Unaufmerksamkeit
● leicht ablenkbar, schweift gedanklich ab
● Schwierigkeiten, Aufgaben zu beginnen oder zu Ende zu führen
● vergisst Termine, Absprachen, Gegenstände
● Probleme mit Organisation und Zeitmanagement
● wirkt oft abwesend
Hyperaktivität
● innere oder äußere Unruhe, „unter Strom stehen“
● zappeln, mit Händen/Füßen spielen, nicht stillsitzen können
● viel Rededrang
● Gefühl, ständig in Bewegung sein zu müssen
Impulsivität
● handelt, ohne nachzudenken
● platzt mit Antworten heraus, unterbricht andere
● Schwierigkeiten, zu warten oder sich zurückzuhalten
● trifft vorschnelle Entscheidungen
Häufige Begleiterscheinungen
● emotionale Impulsivität (schnell frustriert, reizbar)
● geringe Frustrationstoleranz
● Selbstwertprobleme
● Schwierigkeiten in Schule, Beruf oder Beziehungen
Wichtig zu wissen
● ADHS hat nichts mit mangelnder Erziehung oder Faulheit zu tun
● viele Kinder mit ADHS sind kreativ, empathisch und ideenreich
● mit passender Unterstützung können Kinder gut lernen und sich positiv entwickeln
Viele Kinder mit ADHS sind kreativ, einfühlsam, ideenreich, hilfsbereit und begeisterungsfähig – sie brauchen nur andere Rahmenbedingungen, um ihr Potenzial zeigen zu können. Eine Medikation kann dabei unterstützend wirken.
- oder: Gras wächst nicht besser, wenn man daran zieht....
Auch unsere elterliche Haltung, unsere Ansichten, Werte und unsere Beziehung zu unseren Kindern können Symptome, wie z.B. Konzentrationsmangel, Unaufmerksamkeit, Vergesslichkeit, Zappeligkeit usw. verstärken und somit auch zum Scheitern unserer Kinder in der Schule oder auch nur in einem Fach beitragen. Obwohl wir nur das Beste wollen und alles versuchen, kommen wir Eltern häufig ins Schleudern. Vor allem dann, wenn das Kind nicht das tut, was es unserer Meinung nach tun soll. In der Lernwerkstatt bekommen Sie fachliche Hilfe, Unterstützung und Beratung, jedoch keine Psychotherapie.
Was bietet der systemische Ansatz?
Die systemische Theorie geht davon aus, dass wir Menschen nicht nur in verschiedenen sozialen Systemen leben, sondern auch entscheidend von ihnen beeinflusst und geprägt werden. Jedes System stellt unterschiedliche Erwartungen, An- und Herausforderungen an den Menschen. Dabei kann es sich um die eigene Familie, die Partnerschaft, den Kollegenkreis, oder auch um unser eigenes Erleben, unsere eigenen Ansichten, Wünsche und Bedürfnisse handeln. Da wir uns ständig in sozialen Bezügen bewegen und agieren, kann unser Handeln und unser Erleben nicht unabhängig voneinander gesehen werden. Beides steht in einer Wechselwirkung und beeinflusst sich ständig gegenseitig. Dadurch bilden sich mit der Zeit ganz unbewusst Verhaltens- und Interaktionsmuster, die nach festen, vorhersagbaren Regeln funktionieren, den Beteiligten aber meist verborgen bleiben. Daraus entstehen dann oft Schwierigkeiten und Probleme im sozialen Miteinander, die meist immer wieder auf die gleiche, unbefriedigende Art und Weise versucht werden zu lösen. Durch die Einbeziehung aller Beteiligten eines Systems (z.B. aller Mitglieder einer Familie) können diese Verhaltens- und Interaktionsmuster sichtbar gemacht und bearbeitet werden. Das Ziel ist es, Blickwinkel zu verändern und Handlungsspielräume zu erweitern, um eine Veränderung und Wachstum zu ermöglichen. Eine Möglichkeit zur Klärung verschiedener Problemstellungen ist beispielsweise die Aufstellungsarbeit nach V. Satir. Dabei kann es beispielsweise um
● dauerhafte familiäre Schwierigkeiten
● Schulprobleme z.B. Hausaufgabenstress, Verweigerung usw.
● Beziehungsprobleme
● wiederkehrende psychische Symptome, wie Ängste und Zweifel
● persönliche Entscheidungen beruflicher oder privater Art
Noch ein Hinweis
Der wissenschaftliche Beirat Psychotherapie nach §11 PsychThG (WBP) hat die systemische Therapie als wissenschaftliches Verfahren anerkannt und als Verfahren für die vertiefte Ausbildung empfohlen (Gutachten des WBP vom 14.12.08) Systemische Therapie wird allerdings nicht von der Krankenkasse übernommen.
Im Rahmen der ambulanten Familienhilfen werden nach einer Bedarfsklärung und festgestellter Notwendigkeit die Kosten für Familientherapie nach entsprechender Antragstellung und entsprechender Bewilligung des zuständigen Jugendamtes übernommen.
Sollten Sie privat versichert sein, ist eine Kostenübernahme möglich. Insbesondere dann, wenn die Behandlung durch einen anerkannten Heilpraktiker in Ihrem Leistungskatalog aufgeführt ist.
Was Neurodings® ist
Neurodings® ist ein neurobasiertes Coaching- und Trainingskonzept, das Erkenntnisse aus Neurowissenschaft, Psychologie und Lernforschung nutzt, um Veränderungsprozesse gezielt zu unterstützen.
Ziel ist es, Denk- und Verhaltensmuster bewusst zu machen, emotionale Reaktionen besser zu regulieren und neue, förderliche Strategien nachhaltig zu verankern.
Das Grundprinzip
Das Konzept basiert auf der Annahme, dass Erfahrungen, Emotionen und Gewohnheiten neuronale Netzwerke im Gehirn formen. Durch gezielte Interventionen können diese Muster aktiviert, überprüft und schrittweise neu organisiert werden. Dadurch entstehen neue Handlungsoptionen und stabilere innere Zustände.
Mögliche Inhalte
● Analyse von Stress- und Reaktionsmustern
● Arbeit mit inneren Bildern und Emotionen
● Aktivierung persönlicher Ressourcen
● Förderung von Selbststeuerung und Resilienz
● Unterstützung bei Zielklärung und Entscheidungsprozessen
Einsatzbereiche
● Persönlichkeitsentwicklung
● Leistungsoptimierung (z. B. Beruf, Sport, Bühne)
● Umgang mit Stress und Druck
● Verbesserung von Lern- und Veränderungsprozessen
Für wen es sich eignet
● Berufstätige, die mehr Klarheit und innovative Lösungen brauchen.
● Schüler:innen & Studierende, die Lernblockaden überwinden und kreativer denken möchten.
● in Veränderungsprozessen, die neue Perspektiven und emotionale Leichtigkeit suchen.
● Kreative, die ihre Inspiration und ihren Flow zurückgewinnen wollen.
● Eltern & Familien, die harmonischere Beziehungen und mehr Ausgeglichenheit wünschen.
Mind TV für Kinder: Abenteuer im Land der Fantasie!
Stell dir vor, dein Kind könnte spielerisch Selbstvertrauen aufbauen, Ängste überwinden und seine Kreativität entfalten – ganz ohne Druck, einfach durch die Kraft der Vorstellung. Mit Mind TV für Kinder wird genau das möglich!
Mind TV ist eine sanfte, kindgerechte Visualisierungsmethode, die wie ein spannendes Abenteuer funktioniert. Dein Kind schläft nicht ein, sondern erlebt eine magische Reise in seine eigene Fantasiewelt – begleitet von Geschichten, die es stärken, beruhigen und inspirieren.
Wofür Mind TV Kindern hilft
● Ängste & Unsicherheiten: Ob Dunkelheit, Schule oder Trennung – Mind TV hilft, Ängste in Mut zu verwandeln.
● Selbstbewusstsein: Dein Kind entdeckt seine Stärken und lernt, an sich zu glauben.
● Konzentration & Lernfreude: Spielerisch die Aufmerksamkeit stärken – für mehr Spaß in Schule und Alltag.
● Schlafprobleme: Sanfte Geschichten sorgen für die notwendige emotionale Entspannung und einen erholsamen Schlaf.
● Emotionale Balance: Wut, Ärger Traurigkeit oder Eifersucht werden leichter verständlich und handhabbar.
Wie funktioniert Mind TV?
Dein Kind entwickelt aktiv und im Austausch mit der Fachkraft im Ruhezustand eine speziell für es und das Problem entwickelte Lösungsstrategie – es taucht ein in eine Welt voller Abenteuer, lernt dabei seinen inneren und äußeren Freund kennen, geht in Verhandlung mit dem eigenen Körper. Auch die Echse als Sinnbild für das Reptiliengehirn kann eine interessante Rolle bei der Lösung des Problems spielen. Dabei bleibt das Kind wach und aufmerksam, während sein Unterbewusstsein in seine Lösungskompetenz geht. Belastungen werden identifiziert und modifiziert, Ressourcen gestärkt und das Kind erlebt in aller Regel Selbstwirksamkeit.
● Sicher & sanft: Keine Manipulation, nur liebevolle Unterstützung.
● Spielerisch: Kinder lieben Geschichten – und merken gar nicht, wie viel sie dabei lernen.
Was Wingwave® ist
Wingwave® ist eine wissenschaftlich fundierte Kurzzeit-Coaching-Methode zur gezielten Bearbeitung von Stress, emotionalen Blockaden und Leistungshemmnissen. Ziel ist es, belastende Emotionen schnell zu regulieren und die persönliche Leistungsfähigkeit zu stabilisieren.
Wie Wingwave® funktioniert
Die Methode kombiniert drei zentrale Bausteine:
1. Bilaterale Stimulation (Augenbewegungen)
Durch schnelle, geführte Augenbewegungen – ähnlich wie in der REM-Schlafphase – wird die Verarbeitung belastender Erlebnisse im Gehirn unterstützt. Stressauslösende Erinnerungen oder Situationen können dadurch emotional „neutralisiert“ werden.
2. Myostatik-Test (Muskeltest)
Ein gezielter Muskeltest dient als Feedback-Instrument. Er hilft, unbewusste Stressauslöser präzise zu identifizieren und den Coaching-Prozess effizient zu steuern.
3. Ressourcen- und Emotionscoaching
Belastende Gefühle werden gezielt bearbeitet und durch stabile, förderliche innere Zustände ersetzt. Positive Ressourcen werden aktiviert und verankert.
Wofür Wingwave® eingesetzt wird
● Prüfungs- und Auftrittsangst
● Lampenfieber
● Leistungsdruck im Beruf oder Sport
● Konflikte und emotionale Belastungen
● Selbstwertthemen
● Stressreaktionen nach belastenden Ereignissen
● Genusskonsum
