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Methoden aus der Heil-, Sonderpädagogik und Lerntherapie Methoden aus der Motopädie und Motopädagogik Plastisches Arbeiten mit Knete Phantasie- und Krafttierreisen
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Methoden aus der Heil- und SonderpädagogikHier werden auf spielerische Weise schulische Inhalte erfasst. Das Kind erhält die Gelegenheit, gleichzeitig auf verschiedenen funktionellen Ebenen zu lernen.Das Lesen, Schreiben und Rechnen passiert nicht mehr ausschließlich auf der zweidimensionalen Ebene, sondern der gesamte Körper löst die bisher doch sehr einseitig geforderte Handmotorik ab. Das Lernen erfolgt multisensorisch und multimotorisch, d.h. es werden unterschiedliche Wahrnehmungssysteme und Bewegungsmuster zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Lernstationen beansprucht. Verschiedene Lernherausforderungen benötigen auch unterschiedliche Handlungspläne und -strategien, die zur Erfüllung der Aufgabe notwendig sind. Der psycho-emotionale Bereich wird durch Selbstän- digkeit, Eigenverantwortung, fehlenden Leistungs- druck und Förderung des Selbstbewusstseins geprägt. Das Miteinbeziehen all unserer Sinne in den kognitiven Lernprozess, Selbstbestimmung und erreichbare Zielvorgaben führen in der Regel zu einem motivierteren Lernen. Arbeitsblätter und Diktate dienen lediglich zur Kontrolle und Überprüfung, in wieweit das Gelernte sitzt und angewendet werden kann.
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Methoden aus der Motopädie und MotopädagogikBei der Motopädagogik handelt es sich um Übungen und Bewegungsspiele, die Motorik und Sinne gezielt schulen.Psychomotorik bzw. Motopädagogik sind ein Weg um die Basis für natürliches Lernen zu schaffen und ganzheitlich umfassende Lernprozesse bei Kindern in Gang zu setzen, die mit Lernproblemen und -behinderungen oder Beeinträchtigungen in Ihrer Entwicklung vorwiegend im Grundschulalter zu kämpfen haben. Ziel ist es dabei nicht nur Selbstbewusstsein und Motivation zu fördern, sondern auch einen unbe- schwerten Umgang mit Zahlen, Buchstaben und Rechtschreibregeln. Motopädagogische Mittel sind daher auch durchaus in der Lage einen Beitrag zur Verhinderung von Förderschulbedürftigkeit zu leisten. In der Mototherapie geht es darüber hinaus um die Anwendung spezieller, notwendigerweise symptom- orientierter Methoden, die von der Krankengym- nastik bis hin zur Bewegungspsychotherapie reichen. In meinem Konzept werden Sie allerdings - je nach Auffälligkeit - lediglich unterstützend eingesetzt. Lerngegenstand bleiben schulische Inhalte.
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Plastisches Arbeiten mit KneteDie Knete ist aufgrund ihrer Konsistenz ein geeigne- tes Material, um sich mit Formen, Farben, Buchstaben und Zahlen kreativ auseinander zu setzen. Rechtschreibregeln und sogenannte bildlose Wörter wie z.B. trotz usw. lassen sich gut veranschaulichen und drei-dimensional verbildlichen. Es ist ein Material, das die Kinder als Spielzeug kennen (in der Regel also mit positiven Gefühlen besetzt ist), schön bunt ist und eher motiviert aktiv zu werden als umgekehrt. Die Arbeit mit Knete fördert Konzentration, Aus- dauer und Feinmotorik. Ebenso Raumlage und räumliche Beziehungen.Sie unterstützt die Fähigkeit zur Abstraktion und veranschaulicht wirkungsvoll Begriffe wie Reihen- folge und Ordnung.
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SymboltrainingBuchstaben und Zahlen - für Kinder lediglich Zeichen/Symbole ohne Bedeutung.In der Entwicklungspsychologie geht man davon aus, dass diese Kinder zum Zeitpunkt des Erlernens in der Regel "entwicklungsverzögert" waren. D.h. für das Erlernen von Zahlen und Buchstaben waren wichtige Voraussetzungen für das Erlernen noch nicht genug ausgebildet, wie z.B. die Raum-Lage oder Auge-Hand-Koordination. Deswegen kann es durchaus sein, dass ein Viert- klässler sich noch mal intensiv mit den Buchstaben und Zahlen auseinandersetzen muss, um sich über deren Aussehen bewusst zu werden und um Sicherheit im Ausdruck zu gewinnen. Häufig geraten Kinder während des Schreibens in eine Art "Verwirrung", da entweder Name, Klang und/oder Form der Symbole nicht gleich abrufbar sind. Dies führt in der Regel zu einer unbefriedigen- den Rechtschreib- /Leseleistung. Diese Arbeit ist eng mit Körperarbeit verbunden. Die Raum-Lagen "oben", "unten", "rechts" und "links" etc. müssen dem Kind in Ihrer Bedeutung geläufig sein. Da Deutsch unsere Muttersprache ist, verwenden Kinder Wörter völlig selbstverständlich und für den Erwachsenen in einem richtigen Zusammenhang, ohne die inhaltliche Bedeutung des Wortes zu wis- sen. Dies führt zu einem Nichtverstehen der Frage- stellung oder eines Textinhaltes.
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Hör- und SprechübungenDie auditive Wahrnehmung bzw. Unterscheidung von Buchstaben (z.B. D/T, G/K) und die entsprechende Verbindung mit der Form des jeweiligen Buchstaben ist insbesondere für Diktate notwendig. Gelingt eine Unterscheidung oder Verbindung nicht oder nur unzureichend, werden die Kinder während des Schreibens schon unsicher, d.h. sie sind gedanklich noch mit dem Aussehen des erforderlichenBuchstabens oder dem Wortbild beschäftigt, während die Aufmerksamkeit bereits auf die nachfolgenden Inhalte gerichtet sein sollten. Die Fehlerwahrscheinlichkeit ist damit erhöht. Auch eine falsche/undeutliche Aussprache (z.B. Dialekt) von Wörtern bzw. Buchstaben ist unter anderem ein Grund für eine mangelnde Unterscheidung und damit eine Fehlerquelle im schriftlichen Bereich.
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Musikpädagogische AnsätzeOrffinstrumente eignen sich hervorragend, um Silbenbildung und Betonung zu veranschaulichen, den Sprech-/Leserhythmus zu trainieren und sich über die Sequenzen bewusst zu werden. Auch deren Einsatz in der Mathematik vermittelt Mengen, Reihenfolgen und Rechenoperationen und motiviert die meisten Kinder zu "Höchstleistungen". Zudem fördert sie Konzentration, Aufmerksamkeit und auditive Wahrnehmung, das Überkreuzen der Körpermittellinie und die Vernetzung beiderGehirnhälften über einen längeren Zeitraum zu halten. |
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Kunsttherapeutische AnsätzeDas Arbeiten mit Farben, Formen und verschiedenen Materialien fördert viele Bereiche der Sinneswahrnehmung und schafft relativ schnell Erfolgserlebnisse.Über die Kunst können negative Erlebnisse nicht nur verarbeitet werden, sondern auch neue Perspektiven und Lösungen erarbeitet und zum Ausdruck gebracht werden. Auch schulische Inhalte werden leichter verinnerlicht, da die Kinder mit diesem schöpferischen Prozess in Kontakt mit sich selbst kommen, sich Erfolgs- erlebnisse relativ schnell anbahnen und sich auf diesem Wege Selbstbewusstsein und Motivation steigern. zurück
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BachblütenDie Bachblütentherapie geht zurück auf den englischen Arzt Dr. Edward Bach und eine holistische (ganzheitliche) Auffassung von Gesundheit, Krankheit und Heilung.Zugrunde gelegt wurde dieser Therapieform die Ansicht der vollkommenen Einheit allen Lebens und der absoluten Einzigartigkeit aller darin vorhandenen Systeme. Jedes Krankheitssymptom, sei es körperlich, seelisch oder geistig, gibt uns eine Botschaft, die es zu erkennen, zu akzeptieren und für unseren weiteren Lebensweg zu nutzen gilt. Eine Heilung erfolgt dann seiner Ansicht nach durch Reharmonisierung des Bewusstseins mit Hilfe von 38 Blütenessenzen, die in ihrer Potenz nicht über den mühevollen Umweg des physischen Körpers wirken, sondern auf einer feineren energetischen Schwingungsebene und so Einfluss auf das Energiesystem des Menschen nehmen.
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KinesiologieDie Kinesiologie hat Ihre Wurzeln in der traditionellen chinesischen Medizin und beinhaltet die Arbeit mit dem Biofeedback von Muskeln. Grundlage bildet dabei das Wissen über die 14 Meridiane, die über unseren ganzen Körper verteilt sind und Einfluss auf das Funktionieren von Organen und deren Muskel- gruppen haben.Die Kinesiologie bietet eine gute Möglichkeit, Stress und damit Ungleichgewicht nicht nur körperlich, sondern auch seelischer und geistiger Art aufzu- spüren und zu lösen. Im Laufe der Jahre wurden kinesiologische Methoden neu bzw. weiterentwickelt. So entstanden neben "Touch for health" nach Dr. John Thie, "Three in One" nach Gordon Stokes u.a., "Psychologische Kinesio- logie" nach Dr. Dietrich Klinghardt und der "Edu- Kinestetik" nach Dr. Paul Dennison auch Musik, sport- und wellness- kinesiologische Methoden. In der Lernwerkstatt arbeite ich in der Hauptsache mit der Edu-Kinestetik nach Dr. Paul Dennison. Hierbei geht es im wesentlichen darum, über Bewegung eine bessere Vernetzung beider Gehirn- hälften zu erreichen. Davon profitieren die Integra- tion und Kooperation aller Wahrnehmungssinne, die logische Denkfähigkeit und die Entwicklung der Kreativität. Aber auch Feinmotorik, Sprechen und die Fähigkeit, Gefühle wahrzunehmen und auszu- drücken, die soziale Kompetenz und die Entwicklung der Persönlichkeit werden positiv stimuliert. Neben der Edu-Kinestetik kommt auch das "Three in One" -Konzept, dass eine Einheit von Körper, Seele und Geist zugrunde legt und bei Lernblockaden und Stresssymptomen körperlicher sowie geistiger Art zur Anwendung kommt, zum Tragen. Manchmal allerdings sind Angst und Traumata die Ursache für problematisches Verhalten. Hier kommt die "Psycho-Kinesiologie" zum Einsatz, die es ermöglicht in die tieferen Schichten der Problematik einzudringen und den damit verbundenen Stress zu lösen. k
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Autogenes TrainingAutogenes Training ist heute ein anerkanntes, eigenständiges psychotherapeutisches Verfahren und eine wirkungsvolle Hilfe im Alltag, aber auch in Stress- und Konfliktsituationen. Es dient zur Selbst- entspannung und Selbstberuhigung und handelt sich dabei um ein auto-suggestives Verfahren. Damit ist die Lenkung geistiger Sammlung und Konzentration auf das körperlich-seelische Geschehen gemeint. Der Körper wird als ein wesentlicher Bestandteil des Selbst intensiv und bewusst wahrgenommen und erlebt. Mit Hilfe von Formeln wird über die Auto-suggestion ein Zustand der Schwere in den ange- sprochenen Gliedmaßen erlebt, der die angestrebte Entspannung signalisiert. Kindern hilft es, sich besser zu konzentrieren und nicht mehr so leicht ablenken lassen. Sie lernen sich besser auf Sie erhalten ein Werkzeug, dass es ihnen ermöglicht, in sich hineinzuhören und innezuhalten.
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Phantasie- und Krafttierreisen
Bei den Fantasiereisen geht es ähnlich wie beim autogenen Training um das
"zur Ruhe kommen" und entspannen. Auch hier entstehen durch märchenhafte
Geschichten positive innere Bilder, die der Fantasie der Kinder entspringen.
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Elemente aus dem LachyogaLachen ist ähnlich wie das Weinen ein Weg, psychische und/oder körperliche Anspannung zum Ausdruck zu bringen. Lachen hat allerdings im Gegen- satz zum Weinen einen entscheidenden Vorteil: Die dafür notwendige Tiefenatmung versorgt den ganzen Körper mit neuem Sauerstoff. Und es gilt als erwiesen: Lachen reduziert die typischen Stress- reaktionen und führt zu erhöhter Produktion von Heilstoffen im System. Menschen mit Humorfähigkeit können leichter Kontakte knüpfen und gelten als leistungsfähiger wenn es darum geht, unter Druck über einen längeren Zeitraum zu arbeiten. Menschen, die gerne Lachen, gewinnen Distanz zu den Dingen die gerade Stress auslösen. Deshalb reagieren sie offen und können sich weit schneller wieder "abregen". Sie bleiben handlungsfähiger als Menschen, die beleidigt sind.Den meisten Kindern mit Schulproblemen ist das Lachen angesichts ihrer Misere vergangen - ein Grund mehr, das Lachen wiederzuentdecken. Über sich und mit anderen Lachen bedeutet auch ein Stück Lebens- qualität mehr.
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